| Zimmer 1408 » |
Die Vorschau zu dem Film habe ich bei einem meiner wenigen Kino-Besuchen gesehen (ich denke, es war Casino Royale). Damals dachte ich «diesen Film musst Du dir ansehen». Gestern war es dann soweit.
Fortsetzung:
Der Trailer sah vielversprechend aus (btw: cooler Stereoeffekt):
Auch der Anfang des Films macht Lust auf mehr: eine Bombe auf einem Schiff voller Marines wird in die Luft gejagt. ATF-Agent Carlin (Denzel Washington) wird mit der Aufklärung des Falls beauftragt. Fast zur gleichen Zeit wird noch eine tote Frau an Land gespült - er vermutet einen Zusammenhang, doch die seltsamerweise wurde sie schon eine Stunde vor der Explosion gefunden. Für die Aufklärung stellt ihm das FBI ein neuartiges Hilfsmittel entgegen: mittels einer Maschine können sie 4 Tage in die Vergangenheit sehen. Nun, das selbst ist natürlich unglaubwürdig, aber richtig lächerlich sind die Einschränkungen: sie können immer nur einen Ort beobachten, müssen also in realtime die «Kamera» führen. Spulen geht nicht... Erklärt wird das ganze mit Einsteins Theorie der Raum-Zeit-Krümmung (oder so ähnlich).
Schliesslich geht es dann darum, ob man aus der Zukunft heraus die Vergangenheit ändern kann. Ich musste die ganze Zeit an Terminator denken, doch dort ist die Geschichte um das Vielfache besser. Bei Déjà Vu hätte man das ganze lieber weggelassen, denn es wirkt irgendwie aufgesetzt um dem Film ein gewisses Niveau zu geben. Dabei wäre Action pur viel genüsslicher für die Zuschauer gewesen. Die Optik und Actionszenen können nämlich - wie auch Denzel - überzeugen.
Trotzdem war ich recht enttäuscht - gibt aber noch 6 von 10 Punkten :-)
M
F
G
Sopur