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Vor ein paar Tagen schaute ich mit einem Kollegen die Stephen King-Verfilmung «Zimmer 1408».
Fortsetzung:
Bei dem Film spielt John Cusack die Hauptrolle (ich erwähne sonst selten die Darsteller, dass ich es hier tue, hat seinen Grund, dazu später). Er ist Horror-Bücher-Autor und darauf spezialisiert, über «unheimliche» und «mystische» Hotels, Herbergen etc. zu schreiben. Als man ihn am Anfang bei einer Lesung sieht, muss man annehmen, dass er nicht sonderlich erfolgreich ist, anderseits bekommt er trotzdem sehr viel Fanpost. Eines Tages erhält er eine Karte von einem Hotel, mit dem kurzen Text «Gehe nicht in Zimmer 1408».
Ihm fällt natürlich sofort auf, dass 1408 = 13. Nach kurzer Recherche interessiert er sich ernsthaft für das Zimmer, denn schon viele Personen mussten darin sterben.
Das Zimmer zu erhalten ist aber gar nicht so einfach, denn der Hoteldirektor (Samuel L. Jackson) will das Zimmer gar nicht vermieten. Damit er das Zimmer doch kriegt, wird irgendein Gesetzt hervorgeholt, welches Hotels verbietet, freue Zimmer nicht zu vergeben (auch wenn es in den USA allerlei seltsame Gesetze gibt, dies ist doch ein bisschen übertrieben - aber Ziel ist ja, dass er in das Zimmer kommt).
Bis er im Zimmer war, fand ich den Film spannend, man wollte, dass es endlich los geht.
Nun, als er dann endlich im Zimmer ist, geschieht zuerst wenig, doch dann beginnt der Radio-Wecker zu spinnen. Was dann folgt ist Horror wie man ihn schon oft gesehen hat.
Fenster gehen auf, er sieht Gespenster, das Bett ist plötzlich frisch gemacht usw.
Leider wirkt es nicht sehr zusammenhängend. Zwar kommen die früher im Zimmer Verstorbenen immer wieder ein bisschen ins Spiel, jedoch nur sehr punktuell. Nach einer Weile scheint es dann, als liegt es an der verstorbenen Tochter von Clusack, doch auch diese Geschichte wird nicht wirklich zu Ende gezeigt.
Am Schluss folgen etliche Wendungen (man möchte schon sagen, ein Hin und Her) und dann ist endlich mal fertig, wobei die Möglichkeit zu einer Fortsetzung selbstverständlich gegeben bleibt.
Alles in Allem: seichter Horror, zwar ein super Anfang, danach teilweise etwas langweilig und leider ohne wirkliche Handlung. -> 6/10 Punkte.
Nun nochmals zu Cusack: in Zimmer 1408 spielt er einen Autor. In «Mein Kind vom Mars» ebenfalls - diese Filme sind kurz nacheinander erschienen - spielt er ebenfalls einen Autor - diesmal für SciFi-Geschichten. Dieser Film ist sehr sentimental und ohne grosse Effekte - aber einiges besser als das Zimmer.
M
F
G
Sopur