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Schon lange wollte ich es mal probieren, jetzt habe ich es getag: DVB-T ausprobiert.
Fortsetzung:
Relativ günstig konnte ich den hybrid-Stick von Toshiba ersteigern. Nebst USB-Stick ist auch eine kleine Zimmerantenne und eine Fernbedienung dabei. Im DVB-T-Betrieb ist das Teil sogar MCE-kompatibel. Analog leider nicht, da kein integrierter mpg-encoder vorhanden ist.
Nun gut, ich testete den Stick an meinem «Arbeits-PC», welcher mit «normalem» XP läuft (die Grafik reicht für MCE leider nicht aus).
Die beiliegende Software «Savvy TV» ist schnell installiert, fordert aber leider einen Neustart.
Nach einem DVB-T-Scan waren die vier schweizer Sender schnell gefunden. Nicht mehr und nicht weniger. Ich hatte zwar gehofft, ev. das eine oder andere Programm vom benachbarten Deutschland zu erhaschen, doch leider Fehlanzeige.
Obwohl das Bild von DVB-T im Vergleich zu DVB-S und DVB-C das schlechtestes Bild haben soll, ist es subjektiv besser als das analoge Kabelfernsehen. Zwar sind deutlich gewisse Artefakte zu erkennen, doch diese Störungen aus Kompression sind mir deutlich lieber als das Bildrauschen oder allfällige Streifen wie ich es täglich dank dem Receiverzwang der Cablecom ertragen muss.
Schade, dass DVB-T in der Schweiz nicht den gleichen Stellenwert wie in Deutschland geniesst. Hierzulande will die Politik die Kabel-Unternehmungen schützen, und verzichtet auf den Ausbau von DVB-T. Das kann sie von mir aus tun, sollte dann aber wenigstens dafür sorgen, dass eine freie Boxenwahl garantiert wird.
M
F
G
Sopur