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Ich habe - noch aus diAx-Zeiten - eine freesurf-Email-Adresse. Bis jetzt war diese gratis und bedingungslos zu haben, doch nun will Sunrise, dass man Kunde bei ihnen ist.
Fortsetzung:
Ursprünglich war ich diAx-Kunde und hatte eine @dplanet-Mail. Diese musste ich irgendwann man zu einer @freesurf.ch-Adresse wechseln, und jetzt soll sie dann @sunrise.ch heissen, wobei @freesurf weiterhin funktionieren wird. Aber: dazu muss man Kunde von Sunrise sein. Ob Festnetz oder Mobil ist egal, selbst ein Prepaid-Angebot genügt. Ich könnte also für CHF 10.00 eine Prepaid-Karte kaufen, und müsste dann in längeren Abständen jeweils ein SMS versenden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sunrise daran viel verdient. Mit ihrer «Aktion» hingegen haben sie mich derart verärgert, dass ich es möglichst vermeiden werde, Sunrise-Kunde zu werden. Ich kenne jemanden, der über Sunrise im Festnetz telefoniert und keine Email-Adresse bei denen hat - so konnte ich meinen Account «transferieren».
Der neue Dienst wird von Gmail geführt. Diese Adressen wären ja auch kostenlos. Leider - ich gebe zu, mein Fehler - kam ich bis jetzt nicht dazu, allen eine Email-Alternative bekannt zu geben. So war ich quasi gezwungen, die Adresse zu behalten und musste Google meine Daten anvertrauen.
Das nächste Problem kam beim Email-Check mit meinem PDA: dort musste ich das Email-Programm nPOP updaten, da meine bisher genutzte Version nicht mit SSL klar kam. Immerhin habe ich dadurch erfahren, dass das Programm unter dem Namen nPOPuk weitergeführt wird und, im Gegensatz zum Sunrise-Mail, immer noch Freeware ist.
Im Verlaufe der nächsten Monate möchte ich die freesurf-Adresse trocken legen. Mühsam, aber es wird schon funktionieren.
Es wäre interessant, was Sunrise dieser Ärger der User bringt, bzw. ob es sich wirklich lohnt. Natürlich war es bis jetzt eine Gratis-Dienstleistung, und umsonst gibt es bekanntermassen ja nichts. Dennoch, nach einer so langen Zeit das Angebot einfach zu streichen finde ich ziemlich daneben.
M
F
G
Sopur